Vergangenen Mittwoch traf sich die Klasse 8R am Hauptbahnhof, um im Rahmen des Studientages zur Experimenta nach Heilbronn zu fahren. 

Das Ziel: Die im Physikunterricht behandelten Grundlagen zur E-Lehre sollten fächerübergreifend durch die Experimente in der Ausstellung gefestigt und hautnah erlebt werden. Dabei soll es einen Bezug zur eigenen Welt des Schülers geben und ein "Aha"- Moment geschaffen werden.

Bevor es jedoch in die freie Ausstellung ging, wurde im Workshop "Elektromotor" von jedem Teilnehmer ein funktionsfähiger Elektromotor gebaut. Schwerpunkte des Workshops waren:

- Das Phänomen des Magnetismus

- Elektromagnete als ein- und ausschaltbare Magnete

- Die Erzeugung einer dauerhaften Drehbewegung durch Umpolung eines elektromagnetischen Feldes

Die fertigen Motoren werden in den kommenden Wochen im Physikunterricht eingesetzt, um unterschiedliche Messungen und Experimente durchzuführen.

Die Sonderausstellung "Klangwunder" brachte den Schülerinnen und Schülern einen anderen Blick in die Welt der Akustik und rundete den Besuch der Experimenta  im naturwissenschaftlichen Sinne ab.

"Zwischen Halt geben und loslassen", "Die Liebe kommt", "In der Pubertät müssen die Eltern vom Sockel gestoßen werden."
Schule ist nicht nur ein Ort, an dem Mathe und Englisch gelernt werden. Schule ist auch Sozialraum und Lebensmittelpunkt für alle Mitglieder der Schulfamilie. Es wird sich gestritten, es wird sich vertragen, es wird sich verliebt, es werden neue Dinge probiert und es wird auch rebelliert. Das sind Themen, die alle fordern und manchmal auch überfordern. Da die BiL-Schulen hier unterstützen möchten, ist es Ziel der Schule, in jedem Schuljahr vier Elternseminare anzubieten, an denen Spezialisten aus unterschiedlichen Bereichen unseren Erfahrungsschatz bereichern. So konnten wir in diesem Jahr bereits die BeKi-Initiative (Bewusste Kinderernährung) und die Polizei bei uns begrüßen. In diesem Jahr ist es zum ersten Mal gelungen, ein Elternseminar in Kooperation mit dem Jugendamt anzubieten. Dieses konnte am 5.4.17 in unserem Seminarraum stattfinden. Herr Österle und Frau Tyurksyoz hatten sich bereit erklärt, den anwesenden Eltern eineinhalb Stunden lang mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Mit einer einfachen Stellübung wurden die Probleme von pubertierenden Jugendlichen wundervoll anschaulich gemacht. Anschließend gab es Platz für Fragen und Diskussionen.

Die BiL-Schulen bedanken sich von Herzen bei den Referenten und anwesenden Eltern für den schönen und bereichernden Abend.

Unser Frühlingsfest in der Grundschule am 7. April war dank vieler Helfer ein voller Erfolg.

Eröffnet wurde unser Frühlingsfest durch ein gemeinsames Frühlingslied aller Grundschüler. Drei Drittklässlerinnen texteten den Klassiker Immer wieder kommt ein neuer Frühling um

und bewiesen Kreativität. Die Klasse 1 setzte ihr Tulpengedicht eindrucksvoll szenisch um und trugen uns hoppelnd das Gedicht „Funny little bunny“ aus dem Englischunterricht vor. Gedichte der Klasse 3 versetzten uns in eine frühlingshafte Stimmung und die Klasse 2 begeisterte alle Zuschauer mit dem kleinen Theaterstück „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“. Die Klasse 3 und 4 gaben ihre Tänze zu den Liedern aus dem Mary Poppins Film zum Besten. Zum Abschluss des Programms schnappten sich alle Grundschüler einen Becher und führten den „Cup Song“ auf.

Danach konnten sich alle Besucher unseren Frühlingsangeboten widmen: Waffeln backen mit selbst gemahlenem Mehl, freche Gemüsegesichter und selbst geschlagene Butter waren nicht nur die einzigen Angebote. Auch selbst gemachte Limonade, frischgepresste Säfte und eine frühlingshafte Kartoffelsuppe waren für das leibliche Wohl da. Ein Parcours verlangte von den Kindern Sportgeist ab und kreativ konnte man sich natürlich wie immer auch austoben: Von Bügelperlbildern, Mandalas ausmalen und Steine bemalen war alles dabei. Und nicht zu vergessen: Auch Ostereier konnte man bemalen. 

In diesem Sinne wünschen wir allen schöne Osterferien und frohe Ostern!

"Mir wurden die Augen geöffnet!",
"Mir wurden Perspektiven aufgezeigt.",
"Auf mich wurde sehr gut eingegangen."

So ging es vielen Schülern, die am 31.3. die erste Jobmesse der BiL-Schulen besuchten. Auch wurden spannende Ferienjobs organisiert. Interessante und spannende Arbeitgeber hatten sich angekündigt. Siemens, Toker, die Lebenshilfe, die Bundeswehr, eine Zahnärztin, DB-Schenker, aber auch ein Mitarbeiter von Daimler gehörten zu den Gästen, die unseren Schülern an diesem sonnigen Nachmittag die Arbeitswelt näher brachten. Ebenso bereicherten die Stadt Stuttgart, das BiZ, die Servicestelle Kausa der IHK, das Staatstheater, die DHBW, die Malteser, die Allianz, die LBBW, eine Expertin im Feld der Sprachen als auch SAP das attraktive Portfolio unserer Jobmesse. Auch Lidl und der Ehemaligenverein der Schule, "Bilumni" , waren mit von der Partie.

Doch auch für die Aussteller war die Messe interessant: Holger Brambach von der Lebenshilfe meinte, dass Messen wie diese immer eine gute Gelegenheit seien, um Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und junge Azubis für das Berufsfeld zu begeistern. Gerade nach dem Wegfall des Zivildienstes sind Messen für soziale Anbieter ein wichtiges Standbein geworden. In eine ähnliche Richtung ging auch Herr Brandel von der Bundeswehr. Allerdings ging es für ihn auch um den Bildungsauftrag, den die Bundeswehr habe. Die Bundeswehr sei die Armee des deutschen Volkes, so Brandel. 

Viele Aussteller nutzten die Gelegenheit, um unseren Schüler die Sinne für die Anforderungen des Arbeitslebens zu schärfen. Gleichzeitig justierten viele Schüler ihren inneren Kompass neu durch dieses wunderbare Angebot. So kam es, dass ein intensiver und spannender Nachmittag bei schöner Stimmung viel zu schnell zu Ende ging. 

Die BiL-Schulen bedanken sich bei allen Austellern und den interessierten Gästen für den schönen Tag.

U. Gerst
Lehrer, Organisation

Gespannt betraten unsere Schülerpaten am Sonntag Nachmittag die Räumlichkeiten der evangelischen Jugendkirche in Stuttgart. Hier findet, in Kooperation verschiedener interreligiös aktiver Gemeinden, jährlich ein Seminar für Jugendliche statt.

Das interreligiöse Jugendseminar dieses Jahres mit dem Titel „Ich bin so frei...“ hörte sich sehr vielversprechend an.

Das Zusammenkommen mit Jugendlichen verschiedenster Herkunft auf der einen Seite, das kontrovers diskutierbare Thema „Freiheit“ auf der anderen Seite, bot dieser Nachmittag allen Schülern prägende Eindrücke.

Nachdem zunächst in lockerer Atmosphäre ein kurzes Kennenlernspiel durchgeführt wurde, ging es in die Hauptrunde: Den Schülern wurde Gelegenheit geboten, den Begriff der Freiheit in unterschiedlichem Licht zu durchleuchten: Namhafte Biografien, wie die von Nelson Mandela, Martin Luther, Muhammed Ali und Anne Frank prägten den Nachmittag und dienten zur Aufklärung des Freiheitsbegriffes.

Schülerstimmen
“Ich fand es interessant, zu erkennen, wie diese wichtigen Persönlichkeiten die Gesellschaft und den Freiheitsbegriff geprägt haben.“
„Spannend auch, dass man zwei Arten von Freiheit unterscheidet - die innere und die äußere Freiheit.“
„Freiheit scheint nichts Selbstverständliches zu sein - für die Freiheit, die wir jetzt auskosten, haben manche Menschen hart gekämpft.“
„Es war ein sehr informativer und lernreicher Nachmittag, aus dem wir Schülerpaten viel mitgenommen haben.“

Im Kopf das alte Lied „Die Gedanken sind frei...“ summend, den Koffer voll mit neuen Kontakten, beladen mit neuem Wissen, betraten unsere Schülerpaten ihre neue Welt voll Freiheit.

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